Brand & Wasserschäden

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Brandschaden

Bei einem Brand ist der Betroffene gleich in mehrfacher Hinsicht geschädigt:
durch die primären Folgen des Brandes wie z. B. den Ruß, der sich auch in den kleinsten Ecken absetzt, durch die Löscharbeiten und den dadurch entstehenden Wasserschaden.

Hier ist es nötig, sofort zu reagieren, um die Folgeschäden so gering wie möglich zu halten.

Wir trocknen die Umgebung (Wohn- oder Geschäftsräume, Ein- und Mehrfamilienhäuser) und reinigen Mobiliar, Teppichen und Textilien, auf Wunsch auch in unseren extra hierfür geschaffenen Räumen.

So kann gleichzeitig schon mit der Instandsetzung der betroffenen Räume begonnen werden.

Um dies gewährleisten zu können, haben wir zusätzlichen Lagerraum geschaffen,
so dass zeitgleich zur Reinigung schon die Instandsetzung der betroffenen Räume erfolgen kann.

Auch die Entsorgung von verbranntem Inventar wird von uns übernommen und die Abrechnung erfolgt direkt beim Versicherer, um Ihnen unnötige Wege und Wartezeiten zu ersparen.

 

Wasserschadenbeseitigung

Bei Wasserschäden sollte sofort reagiert werden, um größere Folgeschäden zu vermeiden.
Mineralische Dämmstoffe in Wand- und Fußbodenbereichen fallen nach ca. 2 Wochen zusammen und verlieren ihre Dämmeigenschaften.

Als erstes muß das Inventar, soweit möglich, hochgelagert oder auf Hölzer gestellt werden.
Stehendes Wasser muß abgesaugt werden.

So dann werden Kondenstrockner aufgestellt, um die relative Luftfeuchtigkeit auf ein natürliches Niveau abzusenken und die Oberflächen zu trocknen.

Um festzustellen, ob bereits Wasser in die Bausubstanz eingedrungen ist, führen wir für Sie Feuchtigkeitsmessungen in Hohlräumen, z. B. Holzdecken oder Estrichdämmschichten durch.

 

Hohlraumtrocknung

Hohlraumtrocknung in Holzdecken und Böden oder Trockenbauwänden mit oder ohne Dämmung.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, gegen Feuchtigkeit in Decken oder Böden vorzugehen.

1. Trockene vorgewärmte Luft wird über kleine Bohrungen auf einer Zimmerseite in den Boden gepresst. Auf der anderen Seite tritt die nun feuchte Luft wieder aus.
Diese Feuchtigkeit wird mittels Adsorptions- oder Kondenstrockner entzogen.

2. Steht die darunterliegende Wohnung zur Verfügung, erfolgt die Zuführung der Luft durch eine Bohrung in die Decke. Die feuchte Luft tritt über die Dehnfugen oder durch zusätzliche Entlüftungslöcher im Fußboden aus. Nach dem Abschluß der Trocknungsarbeiten werden die Bohrungen wieder fachgerecht verschlossen.

3. Ähnlich ist das Verfahren bei Feuchtigkeit in der Decke.
An den gegenüberliegenden Seiten des Raumes werden Bohrungen in die Decke eingebracht. Nun wird trockene, vorgewärmte Luft auf einer Seite durch die Bohrungen in die Decke eingeflutet. Auf der anderen Seite tritt diese Luft mit Feuchtigkeit gesättigt wieder aus und wird nun mittels Kondenstrockner getrocknet.

 

Dämmschichttrocknung

Bei Wasserschäden, zum Beispiel nach Rohrbrüchen, ist meist auch die Dämmschicht unter dem Estrich betroffen. Hier reicht eine einfache Oberflächentrocknung nicht aus, da in der Dämmschicht die Luft nicht zirkulieren kann.

Zur Trocknung ist es erforderlich, Bohrungen durch den Estrich zu bringen,
durch welche mit einem Seitenkanalverdichter trockene, erwärmte Luft in die Dämmschicht gepresst wird. Dort reichert sie sich mit Feuchtigkeit an und tritt durch die Dehnfuge wieder aus.

Mit einem Kondenstrockner wird der Luft die Feuchtigkeit wieder entzogen.
Die Dämmschicht bleibt erhalten, und Bakterien und Schimmel haben keine Chance.

Aufgrund verschiedener Trocknungstechniken, z. B. Fugenkreuz-system, Randfugensystem oder durch die Heizschablone für Fliesen bleiben Bodenbeläge bei der Trocknung erhalten
und die Räume können weiter genutzt werden.

 

Bautrocknung

Beim Bau eines Hauses wird viel Wasser verbraucht. Wenn der Bau verputzt und der Estrich gegossen ist, dauert es bei natürlicher Trocknung je nach Estrichart und Witterung,
60 – 90 Tage, bis der Oberboden (z. B. Fliesen) aufgebracht werden kann.

Wird diese Trocknungszeit nicht eingehalten, können später unan-genehme und teure Folgeschäden entstehen (Fliesen lösen sich, Parkett quillt auf, Blasen unter PVC-Belägen).
Diese Trocknungszeit kann durch den Einsatz von speziellen Bautrocknern auf 14 Tage verkürzt werden.

Ihre Vorteile:
Durch die verkürzte Trocknungszeit können folgende Gewerke schneller mit ihrer Arbeit beginnen, Ihr Bauvorhaben wird schneller fertig gestellt. Hierdurch sparen Sie bares Geld,
durch die Einsparung von Zinsen und Mieten.

Sie haben in den ersten Jahren eine Heizkostenersparnis von bis zu 600%.
Nach einer natürlichen Trocknung des Baus wird dieser von Ihnen erst einmal trocken gewohnt.

Hierfür fallen erhöhte Heizkosten an. Dieses entfällt bei der technischen Austrocknung.
Die Kosten hierfür rechnen sich meist schon im ersten Jahr.

Eigentümergemeinschaft Horstmann & Malmendier